Ferrari Luce Coupe, Preis ab 550.000 €

Der Ferrari Luce verbindet klassische italienische Eleganz mit einem kompromisslosen Fokus auf Fahrspaß und Präzision. Innenraum und Fahrdynamik sind auf luxuriösen Komfort und direkte Rückmeldung ausgerichtet, sodass er sowohl auf langen Strecken als auch auf kurvigen Landstraßen begeistert.

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550.000 €
Luce

Ferrari Luce

  • Motorart Elektro
  • Getriebe Automatik
  • Antriebsart Allrad
  • Leistung PS 1.050 PS
  • Elektrische Reichweite 530 km

Lichtgestalt mit Ladeanschluss

Der Ferrari Luce übersetzt Maranellos Show-Faktor in ein neues Format: ein coupéhafter Hatch mit langer Haube, gläserner Dachlinie und polarisierender Präsenz. Die Silhouette wirkt dramatisch, doch die fast zwei Meter Breite (1.999 mm) fordern in engen Straßen und Parkhäusern Respekt. Der Luce tritt aktuell als Electric Automatic All-Wheel Drive mit 1050 PS und 530 km WLTP an, also als erster vollwertig elektrischer Ferrari. Details wie flächenbündige Griffe und scharf geschnittene Leuchten setzen die Bühne für einen Hyper-GT, der bewusst anders auftreten will. Wer klassisches V8/V12-Pathos sucht, bekommt hier eine neue, sachlichere Interpretation von Ferrari-Drama.

Atelier statt Touch-Lawine

Im Innenraum dominiert Handwerkskunst: Glas, Aluminium und feines Leder verbinden sich mit präzisen Drehreglern und klaren Tasten für die wichtigsten Funktionen. Statt Touch-Overkill gibt es eine aufgeräumte Bedienung, flankiert von einem dreh- und neigbaren Zentralbildschirm sowie dedizierten Anzeigen für Fahrer und Beifahrer. Das e-Manettino bündelt Fahrstufen, Rekuperationsgrad und Traktionsstrategien, was nach kurzer Eingewöhnung sehr intuitiv wirkt. Haptik und Verarbeitung erzeugen den Eindruck eines edlen Ateliers, nicht eines Techniklabors. In Summe fühlt sich das Cockpit modern, aber bewusst analog-taktil an – gut für schnelle Bedienbarkeit im Alltag und auf der Autobahn.

Fünf Türen, fünf Plätze, echter Nutzwert

Für Ferrari-Verhältnisse ist der Luce verblüffend praktisch: fünf Sitze, flacher Boden und eine weit aufschwingende Heckklappe. Gegenläufig öffnende Fondtüren erleichtern den Einstieg hinten, wodurch Mitfahrer und Kindersitze einfacher zu handeln sind. Der Kofferraum fasst rund 597 Liter, was Wochenendgepäck, Golfbag oder Kinderwagen mühelos schluckt. In der Stadt bleibt das Format jedoch sperrig, und große 23/24-Zoll-Bereifung kann Kosten und Abrollhärte erhöhen. Einige Alltagsdetails wie bestimmte Ablagen und Kindersitz-Feinheiten sind noch nicht durchgehend dokumentiert, doch der Grundnutzen liegt klar über dem, was man bisher von Ferrari kennt.

Ruhiger GT mit Renn-Reflexen

Vier E-Motoren, ausgefeiltes Torque-Vectoring und Allradlenkung zielen auf Agilität, während aktive Dämpfer den Karosserieverlauf glätten. Der Luce beschleunigt in 2,5 s auf 100 km/h und stemmt 990 Nm, was Überholvorgänge mühelos und kurz macht. Trotz 2.260 kg Leergewicht wirkt er als Langstrecken-GT stabil und souverän, mit hoher Traktion aus engen Kehren. Systeme wie Torque-Shift und das e-Manettino binden den Fahrer ein, weil Leistung, Rekuperation und Balance spürbar modellierbar werden. Wer kompromisslose Trackday-Schärfe sucht, findet jedoch anderswo leichtere, radikalere Set-ups – hier dominiert die schnelle, gelassene Reise.

Streckenplanung mit Spielraum

Die WLTP-Angabe von 530 km Reichweite setzt einen optimistischen Rahmen; im Alltag hängt die Etappenlänge stark von Tempo, Wetter und Radgröße ab. Berichte sprechen von einer Batterie um etwa 122 kWh, doch belastbare Praxisverbräuche sind noch rar. Auf der Autobahn hilft die fein dosierbare Rekuperation, gleichmäßig zu gleiten und Energie zurückzugewinnen, ohne das Fahrgefühl zu stören. Bis mehr Praxismesswerte vorliegen, empfiehlt sich auf langen Reisen eine vorausschauende Ladeplanung. Positiv: Der Luce bleibt im Tour/Range-Programm leise und entspannt, was die Netto-Reichweite erfahrungsgemäß stabilisiert.

Technikhüter: leise Kraft, laute Helfer

Doppelverglasung und ein elastisch gelagerter Subframe adressieren Geräusche und Vibrationen, wodurch das Auto auf schlechten Belägen kultiviert bleibt. Die akustische Rückmeldung verstärkt echte Antriebsgeräusche statt Verbrenner-Samples, was authentisch wirkt, aber Puristen nicht vollständig versöhnen dürfte. Moderne Assistenten erleichtern Langstrecken und Staus, während 360-Grad-Kameras beim Rangieren mit dem großen Format Gold wert sind. Das Infotainment setzt auf klare Menüs, schnelle Reaktionen und gängige Smartphone-Integration statt Showeffekte um ihrer selbst willen. Insgesamt steht Nutzwert über Spielerei – passend zum GT-Anspruch des Luce.

Für wen er leuchtet

Gedacht ist der Luce für Technikaffine und Reisende, die einen schnellen Luxus-GT mit großem Nutzwert und starkem Auftritt suchen. Markenfans mit Familie profitieren von fünf Sitzen und der praktischen Heckklappe, ohne auf Performance verzichten zu müssen. Weniger ideal ist er für Puristen, die den Klang und die Mechanik eines V8/V12 erwarten, sowie für Preis-Leistungs-Käufer gegenüber deutlich günstigeren Elektro-Sportlimousinen wie Taycan oder Emeya. Der Einstieg liegt laut Marktumfeld um 550.000 Euro, Betriebskosten und Reifenformate treiben die Summe weiter nach oben. Wer genau das Exklusive, das Ruhige und die alltagstaugliche Geschwindigkeit eines elektrischen Hyper-GT sucht, findet hier den bislang praktischsten Ferrari.

Kosten und Verbrauch

Preis
550.000 €
Verbrauch L/100km
-
Verbrauch kWh/100km
-
Elektrische Reichweite
530 km
Batteriekapazität
-
co2
0 g/km
Tankgröße
-

Maße und Karosserie

Karosserie
Coupe
Sitze
5
Türen
-
Leergewicht
2.260 kg
Kofferraum
597 L
Länge
-
Breite
1.999 mm
Höhe
-
Kofferraum maximal
-
Zuladung
-

Motor und Leistung

Motorart
Elektro
Getriebe
Automatik
Getriebe Detail
Reduktionsgetriebe
Antriebsart
Allrad
Leistung PS
1.050 PS
Beschleunigung 0-100km/h
2,5 s
max. Geschwindigkeit
-
Drehmoment
990 Nm
Anzahl Zylinder
-
Leistung kW
772 kW
Hubraum
-

Allgemein

Modelljahr
2026
CO2-Effizienzklasse
A
Marke
Ferrari
Welche Antriebsarten sind für den Ferrari Luce erhältlich?

Angeboten wird der Ferrari Luce mit Allrad.

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