Ford Explorer EV SUV, Preis ab 39.900 €

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Der Ford Explorer EV kombiniert das vertraute SUV‑Format mit einem rein elektrischen Antrieb und bietet ein ruhiges, souveränes Fahrverhalten. Innen überzeugt er mit großzügigem Raumgefühl und modernen Assistenzsystemen, sodass er sich sowohl für lange Familienfahrten als auch für den Alltag eignet.

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ab 39.900 €
Explorer EV

Ford Explorer EV

  • Motorart Elektro
  • Getriebe Automatik
  • Antriebsart Heckantrieb, Allrad
  • Leistung PS 190 - 340 PS
  • Verbrauch kWh/100km 14,6 - 17,3 kWh/100km
  • Elektrische Reichweite 417 - 602 km

Selbstbewusster Auftritt, europäischer Kern

Der Ford Explorer EV tritt mit klaren Kanten, kurzer Haube und breiter Schulterlinie auf, ohne laut zu wirken. Er steht auf der bekannten MEB‑Technik, wirkt aber mit Ford‑eigener Lenkabstimmung und strafferem Setup eigenständiger als seine Plattformbrüder. Gebaut in Köln, passt er mit 1.872 mm Breite in europäische Straßen, ist mit Spiegeln jedoch über 2,07 m – enge Parkhäuser fordern Aufmerksamkeit. Die Proportionen ergeben gute Übersicht nach vorn, die hohe Gürtellinie und breite C‑Säule limitieren schräg hinten etwas die Sicht. Insgesamt vermittelt der Explorer solide Präsenz und ein unaufgeregtes, vertrautes Design.

Ideenreicher Innenraum statt Showeffekt

Im Cockpit dominieren klare Linien, ordentliche Materialien und viele praktische Ablagen. Highlight ist der 14,6‑Zoll‑Touchscreen, der sich kippen lässt und ein verschließbares Fach dahinter freigibt; dazu kommt die riesige “MegaConsole” in der Mitte für Taschen oder Laptops. Apple CarPlay und Android Auto laufen kabellos, die Navigation integriert Ladeplanung, und die Bedienstruktur ist größtenteils logisch. Kritikpunkte sind haptische Lenkradtasten und ein Touch‑Slider für die Lautstärke, die im Alltag ablenken können. Insgesamt fühlt sich der Explorer robust und alltagstauglich an, mit mehr Praxisnutzen als Show.

Familienfreundlich im Fond, der Kofferraum im Mittelfeld

Vorn sitzt man leicht erhöht mit guter Übersicht, die Sitzflächen sind jedoch eher kurz und die integrierten Kopfstützen nicht für jede Statur ideal. Hinten überzeugt der Explorer mit überdurchschnittlicher Bein‑ und Kopffreiheit, auch große Erwachsene sitzen bequem. Der Kofferraum fasst 472 Liter und ist gut nutzbar geschnitten, bietet ein Unterflurfach, aber keinen Frunk; im Klassenvergleich fehlen ein paar Reserven für große Urlaubsreisen. Zwei Kindersitze gehen problemlos, die Türöffnungen sind groß und die Ladekante moderat. Für den Alltag ist das Volumen absolut praxistauglich, Vielpacker greifen eher zu Enyaq oder Model Y.

Ruhig auf der Autobahn, präzise im Alltag

Auf der Straße wirkt der Explorer stabil und leise, mit direkterer Lenkung und besser kontrolliertem Wanken als viele MEB‑Rivalen. Die Federung ist eher straff und über kurzen Kanten manchmal deutlich spürbar, dafür bleibt das Auto auf welligen Autobahnen satt und geräuscharm. Leistungsseitig deckt die Palette vom 190‑PS‑Hecktriebler (0–100 km/h in 8,0 s) über den 286‑PS‑RWD (6,4 s) bis zum 340‑PS‑AWD (5,3 s) alles ab, was im Alltag flott wirkt. Der Wendekreis ist für die Größe klein, was Parken erleichtert; spontane Leistungsabgabe und feinfühliges Pedalgefühl tragen zum entspannten Fahren bei. Wer viel Komfortpolsterung sucht, sollte kleine Felgen wählen und eine Probefahrt auf schlechter Strecke einplanen.

Varianten, Zahlen und was sie bedeuten

Zur Wahl stehen ein Standard Range mit 58 kWh und 190 PS sowie Extended‑Range‑Batterien mit 79 kWh (RWD, 286 PS) oder 77 kWh (AWD, 340 PS). Die WLTP‑Reichweite spannt sich abhängig von Antrieb und Ausstattung von 417 bis 602 km, die Normverbräuche liegen je nach Version zwischen 14,6 und 17,3 kWh/100 km. Im realen Alltag sind 18–20 kWh/100 km üblich, bei 130 km/h oder im Winter spürbar mehr; der RWD fährt tendenziell am sparsamsten. Wichtig für die Praxis: Es gibt kein ausgeprägtes One‑Pedal‑Fahren, die Rekuperation ist weniger fein staffelbar als bei manchen Rivalen. Für Pendler mit Lademöglichkeit bleibt die Gesamtreichweite dennoch sehr gut kalkulierbar.

Schnellladen ohne Stress

Unterwegs lädt der Explorer zügig, besonders der AWD mit bis zu 185 kW DC inklusive Vorkonditionierung – 10 bis 80 Prozent sind in etwa 26 bis 30 Minuten realistisch. Die Hecktriebler liegen etwas darunter, bleiben aber langstreckentauglich und profitieren ebenfalls von der Routenführung mit Ladeempfehlungen. Auf Reisen hilft die sehr geringe Geräuschkulisse, der stabile Geradeauslauf und die wirksame Klimatisierung; so wirken auch längere Etappen entspannt. Zu Hause und im Büro gelingt das AC‑Laden problemlos und planbar über Nacht. Wer häufig im Winter fährt, profitiert spürbar von der optionalen Wärmepumpe.

Assistenten stark, Bedienung mit Licht und Schatten

Die Assistenzsysteme zählen zu den Stärken: wirkungsvolle Notbremsung, sauberes Spurhalten und ein zuverlässiger Spurwechselassistent entlasten spürbar. Ein echtes Hands‑off‑System (BlueCruise) gibt es nicht, es bleibt bei solidem Level‑2 – das wirkt ausgereift, verlangt aber Hand am Lenkrad. Die Infotainment‑Software ist moderne Kost mit Over‑the‑Air‑Updates und guter Smartphone‑Integration, reagiert aber manchmal mit Menüwechseln, wo Direktknöpfe praktischer wären. Lautstärke‑Slider und haptische Lenkradtasten sind Geschmackssache und können Ablenkung erzeugen. Insgesamt überwiegt der Nutzen der Systeme klar, zumal die Sprachsteuerung viele Basics zuverlässig abdeckt.

Alltag, Werte und Betriebskosten

Die reale Effizienz ist solide, der Verbrauch steigt bei hohem Tempo und in Kälte – wer viel Autobahn fährt, sollte die große Batterie einplanen. Serienumfang und Ladegeschwindigkeit ergeben ein rundes Langstreckenpaket, sinnvolle Komfortextras wie die Wärmepumpe kosten jedoch Aufpreis. Positiv sind die ruhige Autobahnakustik und das entspannte Fahren, weniger ideal die straffere Federung und die nicht ausziehbaren Sitzflächen. Die Breite mit Spiegeln verlangt in engen Garagen Sorgfalt, der kleine Wendekreis hilft beim Rangieren. Unterm Strich stehen ausgewogene Betriebskosten, besonders für Nutzer mit regelmäßigen AC‑Lademöglichkeiten.

Für wen ist der Explorer gemacht?

Der Ford Explorer EV passt zu fahraktiven Familien, die viel Platz im Fond, clevere Ablagen und einen ruhigen Autobahncharakter schätzen. Pendler mit Home‑ oder Arbeitsplatzladen profitieren von verlässlicher Planung, guter Effizienz und zügigem Schnellladen auf langen Etappen. Dienstwagenfahrer mit Fokus auf Komfortentlastung finden starke Assistenten und ein leises Reisefahrzeug. Weniger gut passt er zu Komfortpuristen, zu Touch‑Kritikern und zu Urlaubsgepäck‑Maximierern, denen ein größerer Kofferraum oder ein Frunk wichtig ist. Wer die Prioritäten richtig setzt, erhält ein souveränes, angenehm unaufgeregtes E‑SUV mit klarer Alltagstauglichkeit.

Kosten und Verbrauch

Preis
39.900 - 57.900 €
Verbrauch L/100km
-
Verbrauch kWh/100km
14,6 - 17,3 kWh/100km
Elektrische Reichweite
417 - 602 km
Batteriekapazität
-
co2
0 g/km
Tankgröße
-

Maße und Karosserie

Karosserie
SUV
Sitze
5
Türen
-
Leergewicht
1.996 - 2.209 kg
Kofferraum
472 L
Länge
-
Breite
1.872 mm
Höhe
-
Kofferraum maximal
-
Zuladung
531 - 585 kg

Motor und Leistung

Motorart
Elektro
Getriebe
Automatik
Getriebe Detail
Reduktionsgetriebe
Antriebsart
Heckantrieb, Allrad
Leistung PS
190 - 340 PS
Beschleunigung 0-100km/h
5,3 - 8 s
max. Geschwindigkeit
-
Drehmoment
350 - 679 Nm
Anzahl Zylinder
-
Leistung kW
140 - 250 kW
Hubraum
-

Allgemein

Modelljahr
2026
CO2-Effizienzklasse
A
Marke
Ford
Welche Antriebsmöglichkeiten bietet der Ford Explorer EV?

Angeboten wird der Ford Explorer EV mit Heckantrieb oder Allrad.

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